Betreuungsgeld stellt falsche Weichen für eine gleichberechtigte Teilnahme von Frauen am Erwerbsleben

11.11.2011 09:31

LFR wendet sich in Brief an Bundesfrauenministerin Schröder

In einem Brief an die Ministerin für Familien und Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, hat der Landesfrauenrat MV e.V. die geplante Einführung eines Betreuungsgeldes kritisiert.

Die Mittel würden beim Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur fehlen. Das widerspreche der Empfehlung der Sachverständigenkommission zum 1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung und würde die Weichen für eine gleichberechtigte Teilnahme von Frauen im Erwerbsleben falsch stellen.

Darüber hinaus erhöhe sich durch das Betreuungsgeld der Anreiz insbesondere für sozial benachteiligte Familien, Kinder aus finanziellen Erwägungen heraus zu Hause zu betreuen. Damit kämen gerade Kinder, die es besonders benötigten, nicht in den Genuss des in den Kitas vorgehaltenen Bildungsangebots.

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Landesfrauenrat MV e.V.
Geschäftsstelle
Dr. Renate Hill

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