Aktion gegen Genitalverstümmelung afrikanischer Mädchen

02.10.2012 09:40

Auf Initiative von Ingrid Model und Monika Rode, ehrenamtlich engagierte Frauen des Vereins „Lebendige Kommunikation von Frauen in ihren Kulturen“ aus Rostock, mit Unterstützung des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern und dem Frauenkulturverein „die Beginen“, wird am 17.10., 19.30 Uhr im Rostocker Heiligengeisthof 3 eine Veranstaltung zu diesem Thema durchgeführt.

Weltweit sind von diesem grausamen Ritual 150 Mio Frauen betroffen, über 30 000

Frauen leiden an den Folgen. Über Migration sind auch Mädchen in Deutschland davon bedroht.

 

„Wir wollen nicht nur auf eine der größten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen, sondern auch über Möglichkeiten sprechen, wie wir Mädchen und Frauen in und aus Afrika vor dieser grausamen Sitte schützen können. Das ist für uns ein Stück gelebte Frauensolidarität“, erklärt Wenke Brüdgam-Pick, Vorstandsfrau des Landesfrauenrates und Schirmherrin der Aktion. 
„So würden wir uns freuen“, betonen die Initiatorinnen, „wenn viele Frauen und auch Männer an dieser Veranstaltung teilnehmen, sich informieren und uns helfen, dazu beizutragen, dass Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in Afrika angestoßen werden und damit auch afrikanischen Mädchen ein gesundes und unversehrtes Leben ermöglicht wird.
Diese Veranstaltung in Rostock ist ein Teil einer bundesweiten Aktion, in der biografische Texte von Betroffenen aus Afrika vorgelesen werden. Verbunden wird diese Veranstaltung durch die Eröffnung einer sehenswerten Ausstellung von Miriam Streisand über Impressionen aus Afrika.
Rostock, den 2.10.2012
V.i.S.d.P.: Renate Hill, Geschäftsführerin des LFR MV e.V. 

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