Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern fordert Fortsetzung des bisherigen Partnerschaftsprinzips in Strukturfonds ab 2014

20.06.2012 20:09

In ihrem heute an das EU-Parlament gesandtem Positionspapier sprechen sich Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Umweltverbände und der Landesfrauenrat für die Festschreibung einer gleichberechtigten Partnerschaft von öffentlichen Verwaltungen und den regionalen Spitzenvertretungen der freiwillig organisierten Nichtregierungsorgansiationen bei der Umsetzung der Strukturfonds ab 2014 aus.

Ziel ist es, den Versuch einiger EU-Parlamentarier zu verhindern über den Regionalausschuss des Europäischen Parlaments eine hervorgehobene Rolle der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften in der Allgemeinen Verordnung für alle Fonds rechtlich bindend festzuschreiben. Das Partnerschaftsprinzip hat sich in Mecklenburg Vorpommern inzwischen zu einem von der Europäischen Kommission als Best-Practice eingeschätztem Arbeitsmodell entwickelt. Eine "Zweiklassenpartnerschaft" würde eine Abwertung der Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie Umweltverbände und Gleichstellungsvertretungen bedeuten und der Idee von Europa 2020 schaden.  

Das Positionspapier finden Sie hier:  

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