Landesfrauenrat MV engagiert sich für Zukunft des Landes

16.06.2010 12:11

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Auf der Delegiertenkonferenz des Landesfrauenrates am 17.6.2010 im Landratsamt Güstrow werden Schwerpunktaufgaben des Dachverbands von 48 Mitgliedsorganisationen beraten.

"Das Land Mecklenburg-Vorpommern steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Die Landesregierung ist gut beraten, wenn sie den Sachverstand und die Kompetenzen außerparlamentarischer Gremien, - wie auch den Landesfrauenrat – auf der Suche nach Lösungen nutzt", betont die Vorsitzende des LFR, Eva-Maria Mertens.

So wird sich der LFR zukünftig verstärkt mit dem Thema Fachkräftesicherung beschäftigen. Insbesondere sollen Aktionen und Initiativen unterstützt werden, die einem einengenden geschlechterspezifischen Berufswahlverhalten entgegenwirken und Frauen für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung begeistern.

Zum Thema Fachkräftesicherung gehört die Vereinbarkeit von Erwerbs-und Privatleben. "Wir beobachten zwar ein zunehmendes Interesse aller gesellschaftlichen Akteure und Akteurinnen an diesem Thema. Aber es fehlt an notwendigen Rahmenbedingungen und innovativen Ideen. So wird auch die Novellierung des KiföG den veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen nicht gerecht", verweist Mertens auf Handlungsbedarf.

Als weiterer Schwerpunkt wird die Sicherung eines solidarischen Gesundheitssystems auf der Tagesordnung stehen. "Wir brauchen eine größere Lobby für sozial benachteiligte Gruppen. Mehr gemeinsames Engagement gegen eine Zweiklassenmedizin würde auch den im Durchschnitt geringer entlohnten Frauen nützen", schätzt Mertens ein.

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