LFR M-V unterstützt den Aufruf „Wann, wenn nicht jetzt!“

29.04.2020 16:03

Angesichts der schweren wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie - insbesondere für Frauen - stellen 20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände Forderungen an die Bundesregierung und Arbeitgeber. „Es sind die sogenannten ,Frauenberufe', die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden. Gesellschaftlich notwendige Arbeit muss jetzt und für die Zukunft neu bewertet werden“ heißt es im Aufruf. Darüber hinaus tragen Frauen in der Regel die zusätzliche Last der privaten Sorgearbeit für Kinder und pflegebedürftige Angehörige sowie den Haushalt.

Es ist Zeit, dass sich grundlegend etwas ändert. Wann, wenn nicht jetzt!

Die unterzeichnenden Verbände fordern u. a.

  • finanzielle Aufwertung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhandel und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Abschaffung der Sonderregelungen für geringfügige Beschäftigung
  • Abstimmung von Steuer-, Sozial- und Familienleistungen so, dass sie zu einer tatsächlichen finanziellen Verbesserung für Frauen, insbesondere für Alleinerziehende führen
  • Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen
  • eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und GewaltschutzeinrichtungenGewaltschutz für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften und Ausstattung dieser mit stabilem WLAN.

Der Landesfrauenrat M-V schließt sich diesen Forderungen an!

Aufruf als PDF

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